Was ist Pecha Kucha?

Ich sitze unruhig auf meinem Stuhl und warte auf den ersten Pecha Kucha Vortrag meines Lebens. Pecha Kucha – das klingt hip und aufregend. Das klingt exotisch.

 

Der Vortrag findet in einem kleinen Raum statt, etwa 20 Gäste sind gekommen.

Kurz vor dem Vortrag ist es so ruhig, dass man eine fallende Stecknadel hören könnte.

Alle erwarten, dass heute Abend etwas Besonderes passiert.
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Sieben Tipps, um das Publikum mit deinem Vortrag zu fesseln

Kennst du dieses Gefühl? Nach einem anstrengenden Arbeitstag hörst du dir am Abend einen Vortrag an. Der Redner spricht seine ersten Sätze – und du merkst, dass du eigentlich viel zu müde bist, um aufzupassen.

 

Du ringst mit dem Sekundenschlaf wie eine Python mit einer Gazelle. Und in der Mitte des Vortrags merkst du, dass du den Faden verloren hast. Du würdest den Raum am liebsten verlassen und nach Hause gehen. Nur deine Höflichkeit hält dich zurück.

 

Suche in solchen Fällen die Schuld nicht einseitig bei dir – einen großen Anteil hat in der Regel der Redner, der es nicht geschafft hat, dich mit seinem Vortrag zu fesseln.

 

Wenn du selber auf der Bühne stehst: Willst du der Redner sein, der das Publikum in den Schlaf wiegt? Oder doch lieber der Redner, der seine Zuhörer bestens unterhält und am Ende mit stehenden Ovationen verabschiedet wird?
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So vermeidest du Füllwörter in Vorträgen

Ich hatte an der Universität einen Professor. Ich nenne ihn Professor X. Er schaffte es, in jedem Satz einen Laut wie „Äh“ oder „Ähm“ einzubauen. Manchmal auf mehrere.

 

Viele Studenten interessierten sich nicht für den Inhalt seiner Vorlesung, sondern notierten auf einem Zettel, wir häufig er diesmal „äh“ sagte. Das nahm manchmal den Charakter eines spannenden Wettbewerbs an: Schafft es Professor X heute, seinen eigenen Rekord im „Äh-Sagen“ zu brechen?
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Wedding

Hochzeitsrede schreiben – ein Erfahrungsbericht

Die Erinnerung an eine Hochzeit bleibt ein Leben lang. Alles soll am großen Tag bis in kleinste Detail stimmen, von der Dekoration der Hochzeitstorte bis zur Farbkomposition des Brautstraußes.
 
Deshalb möchte man sich ungern bei einer Hochzeitsrede blamieren. Unzählige Redner sind bei Hochzeitsreden in Fettnäpfchen getreten, die das Ausmaß des Viktoriasees haben.
 
Ich habe bei der Hochzeit eines langjährigen Freundes eine Trauzeugenrede gehalten. Von meiner Erfahrung möchte ich dir berichten – denn vielleicht willst du bald ebenfalls eine wichtige Rede halten!
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Rhetorische Mittel: die Würzmischung für deine Rede

Rhetorische Stilmittel: die Kirsche auf der Sahnetorte

Erinnerst Du dich noch an den Deutschunterricht in der Schule?

 

Das Aufspüren rhetorischer Stilmittel in schwierigen Texten hat mir damals genauso viel Spaß gemacht, wie nach einer durchzechten Partynacht aufzustehen. Für mich war das Thema so trocken wie uraltes Knäckebrot.
 
Sprachliche Mittel gehörten für mich in die Kategorie „unnützes Wissen“, genauso wie Latein oder Evolutionsbiologie.
 
Ich hätte nie zu träumen gewagt, dass ich einmal einen Beitrag über rhetorische Figuren schreibe.

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Storytelling in Vorträgen: Was wir von Käpt’n Blaubär lernen können

Storytelling ist die Geheimwaffe guter Redner. Was viele nicht Wissen: Geschichtenerzählen kann man lernen.

Du sitzt in einer Univorlesung früh am Morgen. Du weißt, dass du aufpassen musst, da du in der kommenden Woche eine wichtige Klausur schreibst.

 

Und trotzdem schweifen deine Gedanken immer wieder ab. Du versuchst dich krampfhaft zu konzentrieren, doch es bringt nichts – deine Gedanken sind wie ein unzähmbares Wildpferd.

 

Nach der Vorlesung hast du Schuldgefühle. Du fragst dich: „Warum konnte ich Idiot nicht zuhören? Ich wünschte, ich könnte mich besser konzentrieren.“

 

Du suchst die Schuld einseitig bei dir. Doch liegst du damit richtig?
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Redenhalten mit Karteikarten: die wichtigsten Tipps

Warum sollte man als Redner Karteikarten benutzen?

Sie verhindern, dass du im Falle eines Blackouts den Faden verlierst und nicht mehr weißt, was du sagen sollst. Gerade Anfänger sind während ihrer Rede entspannter, wenn sie diese Sicherheit spüren.
 
Gegenüber einem Manuskript haben Karteikarten einen entscheidenden Vorteil: Sie ermöglichen dir, immer wieder mit dem Publikum Blickkontakt aufzunehmen. Wenn du von einem Manuskript abliest, bleiben deine Augen die meiste Zeit auf dem Papier haften.
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Besser zuhören: drei Tipps, um Zuhören zu lernen

Reden ist Silber, Zuhören ist Gold. So könnte das Resümee meines Beitrags Warum Menschen zuhören lauten. Eine Frage habe ich darin offengelassen:

Wie können wir bessere Zuhörer werden?

Gutes Zuhören ist vor allem eine Frage der inneren Einstellung.
Wer nicht zuhören will, wird auch nicht zuhören. Wie oft haben Menschen dir das Gefühl gegeben, dass deine Worte sie nicht interessieren? Besser zuhören: drei Tipps, um Zuhören zu lernen weiterlesen