Redenhalten: Was du aus lockeren Gesprächen mit Freunden lernen kannst

Ein lockeres Gespräch mit Freunden und ein Vortrag vor hunderten Zuhörern: auf den ersten Blick zwei Situationen mit völlig verschiedenen Anforderungen.
 
Gespräche und Vorträge haben jedoch mehr gemein, als man zunächst glauben mag. Bei beiden soll in der Regel mindestens eines der folgenden Ziele erreicht werden:

  • Ideen, Meinungen oder Informationen vermitteln
  • Unterhalten, Emotionen wecken

Sowohl mit einem Vortrag, als auch in einem Gespräch will man mit seinen Zuhörern eine Verbindung aufbauen. Je stärker diese Verbindung ist, desto erfolgreicher verläuft die Interaktion.
 
Ein Unterschied ist offensichtlich: Eine Rede hat eine klare Struktur und wird in der Regel sorgfältig vorbereitet. Der Verlauf eines Gesprächs ist dagegen spontaner und unstrukturierter.

Was kannst du aus alltäglichen Gesprächen lernen, um ein besserer Redner zu werden?

1. Blickkontakt herstellen

Wenn wir uns mit Freunden unterhalten, schauen wir ihnen meist ganz automatisch in die Augen. Bei einer Rede fällt uns der Blickkontakt viel schwerer, weil wir vor vielen unbekannten Menschen stehen und gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Viele Redner starren geradeaus und bauen keinen Blickkontakt mit dem Publikum auf.
 
Mach es besser. Schaue einzelnen Zuhörern jeweils für ein paar Sekunden an und spüre die Verbindung, die entsteht. Das verbessert deine Wirkung und gibt dir ein besseres Gefühl.
 
Lese diesen Beitrag für weitere Tipps zum Thema Blickkontakt.

2. Nutze einfache Sprache

Wenn wir mit Freunden sprechen, denken wir in der Regel nicht groß über unsere Wortwahl nach. Wir versuchen nicht, sie mit Fachwörtern und Wortungetümen zu beeindrucken.
 
Redner gelangen leicht in die Versuchung, schwierige Sprache zu verwenden. Sie hoffen, dass sie dadurch kompetenter wahrgenommen werden. Es ist nicht zu leugnen, dass Fachsprache einem Redner eine gewisse Glaubwürdigkeit verleihen kann.
In den meisten Fällen wirst du deine Botschaft allerdings besser vermitteln, wenn du einfache Sprache verwendest. Wer hört schon gerne zu, wenn er jedes fünfte Wort nicht versteht?
 
In diesem Beitrag erfährst du, wie man überzeugend kommuniziert.

3. Ändere deine Einstellung

Nehme die innere Einstellung, die du bei Gesprächen mit Freunden hast, in deinen nächsten Vortrag mit. Stelle dir vor, dein Publikum besteht aus Freunden, die dir wohl gesonnen sind und dir gerne zuhören. Das kann dir die Angst nehmen und deine Ausstrahlung verbessern.
 
Mache dir bewusst, dass du jeden Tag in Gesprächen Dinge übst, die dich zu einem erfolgreichen Redner machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.